Romane

Bücher des Lesekrreises (P)

Unter allen Formen der Kunst, unter allen Texten sowieso, sind mir Romane das Liebste. Sie sind wie ein zweites Leben, eine neue Haut, in die ich schlüpfen und in der ich ein anderer sein kann. Sie können verzaubern oder schockieren, aber sie sprechen zu mir und sagen mir etwas, was ich noch nicht wusste – nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern anhand der Schicksale von Menschen, die mir so real entgegentreten, als säßen sie neben mir.

Leider besitzt nicht jeder Roman, diese Kraft – um ehrlich zu sein, die meisten, image007die man liest, besitzen diesen Zauber nicht. Sie sind nicht schlecht, sie beinhalten das Herzblut ihrer Autoren, doch etwas fehlt. Ich ziehe meinen Hut vor ihnen, doch sie gehören nicht in meine Bücherkiste.

In dieser Bücherkiste befinden sich nur Romane, die ich auf irgendeine Weise außeregewöhnlich fand, auch wenn sie im Einzelnen sehr unterschiedlich und nicht immer vollkommen sind. Lange und kurze, thematisch ganz unterschiedlich geartet, poetisch oder karg in ihrer Sprache – Romane sind das Himmelstor der Imagination.  Wenn in der Liste der Romane, die Sie auf der nächsten Seite finden, die eine oder andere Lektüre-Anregung darunter ist, würde ich mich freuen.

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